Allgemeine Informationen zu IBEM

Die Schule Uetendorf hat für die Integration möglichst vieler SchülerInnen in der Volksschule (Auftrag der Erziehungsdirektion ERZ Art. 17 VSG) einen speziellen Lektionenpool genannt Integration und besonderen Massnahmen IBEM zugewiesen bekommen. Er umfasst 173Lektionen für ab Schuljahre 2015/16 und soll bedürfnisgerecht verwaltet werden.

Unsere pädagogische Grundhaltung

• Die Integration von SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen verstehen wir als Chance im Lernprozess aller SchülerInnen. Von einer Unterrichtskultur und –gestaltung, die sich an den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der einzelnen SchülerInnen orientiert, profitiert die ganze Klassengemeinschaft.
• Wir fördern und fordern unsere SchülerInnen in der Selbst- und Sachkompetenz gemäss ihren individuellen Voraussetzungen und dem Eigenrhythmus. Das heisst: Bei uns soll ein Kind lernen, in angemessenem Tempo seine Fähigkeiten zu erweitern, Herausforderungen anzunehmen und seine Grenzen anzuerkennen.
• Wir nutzen die heterogene Zusammensetzung der Klassen, um vielfältige Sozialkompetenzen im Zusammenleben zu entwickeln und zu üben. Das heisst: Bei uns soll ein Kind lernen, wertschätzend mit sich und andern umzugehen und die jeweilige Persönlichkeit zu respektieren.
• Diese Grundlagen sollen unsere SchülerInnen befähigen, mit ausgewogen entwickelten Lebenskompetenzen den Übergang in ihre berufstätige Zukunft zu gestalten.

Wir wollen ein Kind nach Möglichkeit in seiner Herkunfts-Umgebung (Klasse, Wohnquartier) integrieren und ihm und seiner Klasse soziales Lernen ermöglichen. Unter Umständen können jedoch Defizite oder Hochbegabungen durch (zeitweise) separative Schulung gezielter gefördert werden. Der Früherkennungsleitfaden der Schule Uetendorf dient als Instrument, die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler rechtzeitig zu erfassen.

Besondere Massnahmen zur Integration erfolgen im Einverständnis der Eltern, unter Umständen unter Einbezug der Erziehungsberatung Thun. Sie sind unentgeltlich. Die Anmeldung erfolgt in der Regel durch die Lehrperson. Besondere Massnahmen sind

1. Massnahmen zur besonderen Förderung
• individuelle Lernziele ILZ (reduzierte und erweiterte ILZ)
• Integration von SchülerInnen und Schülern mit Behinderungen (in Zusammenarbeit mit dem Inspektorat RIO)
• Deutsch als Zweitsprache DaZ

2. Spezialunterricht
• Integrative Förderung IF
• Logopädie LOG
• Psychomotorik PSM

3. Besondere Klassen
• Einschulungsklasse EK
• Klasse zur besonderen Förderung KBF





Weitere detaillierte Angaben finden Sie
im IBEM Leitfaden der Erziehungsdirektion des Kantons Bern
und für die Gemeinde Uetendorf im Konzept IBEM

18.11.2015 / RO